Perfin
Aus Philatelie; Wissen was bei Briefmarken Sache ist
Meist von Firmen verwendete Buchstabenlochung z.B. Lloyd Triestino = LT.
Die Perfis (mit einem Muster oder Buchstabengruppe durchlochte Marken) wurden ertellt um den Missbrauch von Marken zu verhindern. Geschäftsfüher und auch die Bundesverwaltung merkten sehr schnell dass sich das Personal auch für den Privatgebrauch mit Firmeneigenen Marken eindeckte.
Gleichzeitig war es aber auch Werbung für die Firma, schliesslich wurde so das Logo als Markenlochung in die Welt hinausgetragn.
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Vorläufer der Perfin Marken
Erste bekannte Perfin
Perfin Marken wurde zuerst bei der Schweizerischen Kreditanstalt 1874 verwendet. Die erste Verwendung ist bisher vom 28.12.1874 bekannt. Der 25Rp Tübli-Brief ist mit einer 25 Rp sitzende Hevetia mit Perfin zusäzlich frankiert worden. Der Brief ist als schwarz weiss Kopie im Perfin Handbuch (siehe Referenz) abgebildet.
Der hier abgebildete Brief ist nicht seltener. Die 75 Rp. Frankatur ist Postogerecht für einen Auslandbrief mit 3fachem Gewicht vom 26.3.1881 von Zürich nach Bordeaux. Der Perfin ist schlecht ersichtlich, ausserdem ist dieser nicht ganz durchgestochen worden. -
Ganzsachen mit Perfin
Es gab auch Ganzsachen (Postkarten) als Perfin.
Einer der ersten von Rudolf Hallheimer, Zürich verwendete Perfin Postkarte (Ganzsache). Sie ist am vor dem im Katalog vermerkten Jahr 1896 gestempelt. Bei dieser Postkate handelt es sich um den Typ III nach Zumstein Ganzsachenkatalog. Die Postkarte ist auf französisch. und wurde von Zürich ins Ausland nach Sachsen gesendet. Es ist nicht bekannt wer die Aufschrift links gemacht hat. Diese Perfin Postkarten sind sehr selten. Daher gelten sie als äusserts Rar! Und solche mit dem Auslandtarif von 10 Rappen sind noch seltener. Ein echtes Schmuckstück. -
Das Ende der Perfin Perfin
Perfin wurden bis 19xx verwendet.
Referenzen
Buchreihe:
- CH PERFINS von Martin Baer Herausgegeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Perfins des Schweizerischen Ganzsachensammler Vereins.
