Deutsch-französischer Krieg

Aus Philatelie, Wissen was Sache ist.
Version vom 7. Juli 2020, 00:04 Uhr von WikiAdmin (Diskussion | Beiträge) (Brieftariferhöhungen 1.8.-19.8.1870 infolge des Krieges)

Wechseln zu: Navigation, Suche
Schweiz nach Paris,Frankreich als Zinnkugelpost.

Einleitung

Es war im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Als Truppen des Preussischen Heeres mit 122'000 Mann und 24'000 Kavalleristen einen Belagerungsring von 83Km um Paris schlossen, die Französische Hauptstadt war eingekesselt. Einzige Verbindung zur Aussenwelt: Briefe, die auf abenteuerliche Weise befördert wurden.

Geschichte

Schweiz nach Paris/Frankreich (kurz darauf fing die Belagerung von Paris an 19.9.1870) aus Paris, während der Belagerung mit Ballon Monté nach Belgien und Weiterleitung nach London.

Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870–1871 (zeitgenössisch auch Siebziger Krieg oder 70/71 genannt) erklärte das Kaiserreich Frankreich dem Königreich Preußen bzw. dem Norddeutschen Bund den Krieg, worauf sich auch die drei süddeutschen Staaten, die 1866 noch gegen Preußen gekämpft (7 Wöchiger Deutsch Deutcher Krieg "Einigungskriege") hatten, auf die preußische Seite stellten. Innerhalb weniger Wochen im Spätsommer 1870 wurden die französischen Armeen besiegt und Kaiser Napoléon III. gefangen genommen. Frankreich führte jedoch als 'Dritte Republik' den Krieg weiter und war erst nach einer ausgedehnten Belagerung von Paris, welche mit der Sprengung der letzten Brücke am Abend des 19.9.1870 begann und und am 26. Februar 1871 zum Vorfrieden von Versailles führte. (dieser wurde im Mai im Frieden von Frankfurt besiegelt).

Die Zeit des Deutsch-Französischen Krieges ist für uns Postgeschichtler ein äussert interessantes Sammelgebiet. So verdanken wir diesem Krieg einige Belegraritäten die einmalig sind für die Postbeförderung. Portofreiheitsmarke, Gründung der Feldpost, erste Flugpost mit dem Papillon de Metz aus der Belagerung von Metz, 6. September 1870 bis zum 14. September 1870, Portofreiheit für das Int. rote Kreuz, welches zur damaligen Zeit vorwiegend Kriegsgefangene betreute. Weiter wurden Versuche neuer Postbeförderungsarten auf

Aus der Zeit der Belagerung von Paris 19.9.1870-26.2.1871 sind uns dann nochmals einige Spezialitäten der Briefpostbeförderungsarten bekannt. Zinnkugelpost ab 6.12.1870, Ballonpost-"Ballon Monté", Brieftaubenpost-BrieftaubenDepeche


Nachdem der Hauptgegener einer deutschen Einigung besiegt war, konnte am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles das Deutschen Reich gegründet und den Preussischen König zum Kaiser der Deutschen proklamiert werden. (Deutsches Reich 1871-1919)

Frankreich musste zu dieser Zeit, neben der Abtretung vom Elsass und Lothringen nach Preussen, eine Kriegsreparation in der Höhe von 5 Milliarden Goldfranc zahlen.

Andere Krieg der Deutschen aus der Zeit der Sitzenden Helvetia

Der Krieg war der dritte und letzte der [Deutschen Einigungskriege] (nach dem [Deutsch-Dänischen Krieg im Jahre 1864] und dem [Preussisch-Österreichischen Krieg im jahre 1866]) und führte zu der von Bismark betriebenen deutschen Reichsgründung.



Brieftariferhöhungen 1.8.-19.8.1870 infolge des Krieges

Als folge dieser Zeit war der Briefverkehr mit den anderen Ländern Europas über Frankreich erschwert, so zum Beispiel mit den Niederlanden. Der Tarif vom 1.9.1868 bis zum 30.6.1875 (Niederlande war einer der 22 Gründerstaaten der UPU, der Union Postale Universelle) betrug 30Rp. bis zu einem Gewicht von 15gr. Dieser Tarif war im Zeitraum vom 1.8-19.8.1870 auf 40Rp. erhöht. Briefe aus dieser Periode sind somit nicht alltäglich.

Brieftarife in Europa

Brief aus St Gallen 14.8.1870, mit erhöhter kriegsbedingter Taxe, nach Niederlande.

Der hier gezeigte Brief, wurde von St. Gallen 14.Aug 1870, 9 Uhr Vormittag über Zürich 14.8 1870 2 Uhr Nachmittag nach Rotterddam 16. Aug 1870 gesendet. Die übliche Frankierung von 30 Rp wurde Krigensbedingt ab dem 1. Aug 1870 auf 40 Rp erhöht. Dieser Tarif war insgesammt 19 Tage lang, bis zum 19. August gültig. Briefe mit diesem Portoaufschlag aus dieser Zeit sind extrem Rar.


Kriegsumleitung von Bern nach London 5.8.1870. Profisorischer Briefposttarif vom 1.8-19.8.1870 nach England. Infolge des Kriegsausbruchs zwischen Frankreich und Deutschland musste die Post über Frankreich umgeleitet werden. Für je 15gr musste man normal 30 Rp berappen. Infolge dieser kriegsbedingten Umleitung wurde der Tarif für 19 Tage auf 50 Rp. erhöht.

Frankaturen nach Amerika während des Deutsch französischen Krieges.
USA via Frankreich mit erhöhter Taxe von 50 auf 80Rp.
Brief aus Zürich 12.8.1870, mit erhöhter kriegsbedingter Taxe, nach London.
Zürich 12.8.1870, durch erhöhte kriegsbedingte Taxe unterfrankiert und in London mit 2 Cent Taxiert
..


Briefe nach Übersee

Für die Philatelie ist dieser Krieg wichtig, denn der Tarif nach Amerika wurde wegen dieses Krieges während 19 Tagen geändert. Wegen des deutsch-französischen Krieges war der postverkehr via Ostende nach Grossbritanien und USA nicht möglich. Mit Erlass vom 1.8.1870 spedierte die Schweiz deshalb die Post über Calais-Southhampton. Der entsprechende Tarif war nur vom 1.8.1870 bis 19.8.1870 gültig. Das Porto für Grossbritanien für 15g wurde von 30 auf 50 und für die USA von 50 auf 80 C. angehoben. Ab 19.8.1870 trat der alte Tarif wieder in Kraft. Briefe aus dieser Epoche mit dieser Weiterleitung, sind ganz grossen Raritäten auf dem Gebiet der sitzenden Helvetia.

Frankaturen nach Amerika während des Deutsch französischen Krieges.
USA via Frankreich mit erhöhter Taxe von 50 auf 80Rp.
Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert (Vevey 8.8.1870
Umleitung über Calais mit 50 Rp. unterfrankiert (Geneve 11.8.1870).
Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert (Lausanne 15.8.1870).
Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert (Basel 1.8.1870), Weiterleitung in USA mit Separatem porto.
Doppelgewichtiger Brief, mit Umleitung über Calais mit 160Rp. vom Letzttag des Tarif 19.8.1870, richtig frankiert .
13.8.1870 Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert .
15.8.1870 Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert .
18.8.1870 Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert .
8.8.1870 Umleitung über Calais mit 80 Rp. richtig frankiert .

Pariser Kommune

Die Agentur Bruner beförderte den vorliegenden Brief nach Paris wo 10cts bezahlt werden mussten. Es handelt sich hier um den einzig bekannten Bruner Brief mit Schweiz Franz. Frankatur.

Der Nationalkrieg gegen Frankreich 1870–1871

Noch zu erarbeiten, Text aus Foren...

==============================

1). für mich wäre wichtig, mit welchem Dampfer der Brief befördert worden ist. Es gab für den Versand von der Schweiz viele Leitwege. Über Frankreich war nur eine Möglichkeit. Es gingen auch:

1. Deutscher Bund - Belgien - England 2. Deutscher Bund - Hamburg direkt 3. Deutscher Bund - Bremen direkt

2). während des deutsch-französischen Krieges besetzte die französische Armee mit ihren Flotten die Ostsee bzw. die Nordesee und dort besonders Helgoland. Dies geschah 1870 und nachdem diese abgezogen waren, wurden die Hafensperren jedoch beibehalten und tagsüber blieben sie verschlossen. Also dürfte der Leitweg über Bremen/Hamburg wegfallen!

3). Dein Brief konnte nicht mit via Hamburg und Bremen laufen, weil der Krieg dies verhinderte. Die HAPAG brachte das letzte Schiff, die Cimbria, am 13.7.1870 aus dem Hamburger Hafen, welches noch am 16.7.1870 in Le Havre (!) anlandete und am 27.7.1870 New York erreichte. Am 19.7.1870, dem Tag der Kriegserklärung, war der Postverkehr der Deutschen Staaten zu Frankreich bereits unterbrochen worden.

In Folge dessen war der nächste Dampfer der HAPAG, die Hammonia II, zwar am 20.7.1870 ab Hamburg abgefahren, jedoch direkt am 1.8.1870 in New York angelandet. Das nächste Schiff über Hamburg/Bremen lief erst wieder am 7. Oktober ab Hamburg nach New York (die Silesia) und kam dort am 18.10.1870 an, ohne natürlich vorher in Le Havre Station gemacht zu haben.

Dein Brief wurde also über Belgien (im Krieg neutral) am 22.9.1870 nach Liverpool geleitet, wo ihn die "City of Paris" (eigentlich ein Witz mit diesem Namen) aufnahm und am Folgetag nach Queenstown in Irland brachte. Von dort aus erreichte sie am 3.10.1870 New York, wo der Brief seinen Eingangsstempel bekam (vgl. Stempel Nr. 237 bei Hubbard - Winter "North Atlantic Mail Sailings 1840-75").


4). 1. die Französische Flotte war nicht in der Ostsee. 2. Hat sie Helgoland nicht besetzt, daß wäre Ihr auch nicht bekommen, sie hätte damit die britische Kolonialmacht herausgefordet. Helgoland gehörte von 1814 bis 1890 zum Britischen Empire.

5). ich korrigiere mich mit der Besetzung von Helgoland, ich meinte damit das die französische Flotte vor Helgoland lag. Aber diese lag auch vor der Ostsee für eine kurze Zeit, also deinen Punkt 2 muss ich leider anheften.

>> Verweise auf Geschichtsforum [1]

6). Die französische Flotte lag nicht vor Helgoland, sondern tauchte im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 vor der Elb- und Wesermündung auf und von da bis zur Helgoländer Bucht und bis nach Helgoland ist es noch „ne ganze Ecke“; die Franzosen forderten von den Helgoländern, Lotsen für Operationen gegen den Bund der Deutschen zu stellen. Die Helgoländer lehnten mit dem Bekenntnis ab, ihr Herz schlage für Deutschland.

7). der Schluss ist leider nicht richtig - Briefe aus der Westschweiz liefen nur selten über das nicht eben geliebte "deutsche" Gebiet in andere Länder, auch wenn die von dir genannte Quelle richtig ist. Aber diese Leitung nur über Frankreich betraf eben hauptsächlich die Ostschweiz und Zentralschweiz, wo vor dem Krieg auch mal über Deutschland geleitet wurde. Der Standard war und blieb, sobald es die kriegerischen Verhältnisse zuließen, immer Frankreich, von dem die Schweiz stark abhängig war und weniger die deutschen Staaten.

Belege aus der Sammlung RKu Schweiz und der Deutsch Franz. Krieg

Diese Ansammlung von Belgen wurde 2018 zu grossen Teilen an einen Spezial-Sammler verkauft.

Service Militair

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Service Militair.
Lucens 5.2.1871 / + Teilabschlag SERVICE MILITAIRE (Schriftgrösse 6mm).
Couvet 9.2.1871 / + Truppenstempel SERVIE MILITAIRE (Schriftgrösse 5mm).
.

Burbaki

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Burbaki Marken
Fluntern 27.2.1871 mit PP.
St Gallen 7.2.1871 Korrespondenzkarte.
Luzern 14.2.1871 Korrespondenzkarte.
Fribourg 27.2.1871 mit PP.
Fribourg 9.2.1871 ohne PP dafür Taxiert.
Interlaken 27.2.1871 mit PP.
Interlaken 14.2.1871 .
Luzern 3.3.1871 nach Frankreich und in Frankreich umgeleitet.
Lausanne 24.2.1871.
Payerne 3.3.1871 im Inland nach Obwalden. Gestempelte Gratis Etiketten sind sehr selten.
Rapperswyl 26.2.1871 mit FRANCO Stempel.
Steffisburg 2.3.1871 PD in der Schweiz, PP in Frankreich ??.
Zürich ....1871.
Muri 10.2.1871.
.

Telegramm

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Telegramm.
.
.
.

Rotes Kreuz

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Rotes Kreuz.
27.1.1871.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Ballon Monthé

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Ballon Monthé.
.
.
.
.
.
.

Zinkugelpost

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Paris par Moulin (Allier).
.
.
.

Kriegsbedingt zurückbehalten

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Zurückbehaltenen Briefe der Deutschen Truppen.
.
.
.

Feldpost Inland

  • 1870 24.07.-30.08. Hauptfeldpostamt, beim "Grossen Stab". Standort Grosser Stab in Ölten (neues Schulhaus). Chef der Eidg. Feldpost: Ziviler Beamter Gürtler Johann (1831-1880), Adjunkt der

Generalpostdirektion (GPD) Bern. Feldpost-Standort im Hauptquartier in Ölten.

  • 1870 25.07.- 18.08. l. Division, Divisions-FP-Amt (1. bis 3. Brigade).

Standort der Truppen: Stab der l. Div. in Basel, 1. Brigade in Muttenz, 2. Brigade in Dornachbrugg, 3. Brigade in Klein-Basel. Feldpostmeister: Schützen-Wm. Wirz Paul, Postkommis St-lmier. Feldpost-Standort im Divisionshauptquartier in Basel.

  • 1870 27.07.- 20.08. II. Division, Divisions-FP-Amt (4. bis 6. Brigade). Standort der Truppen: Stab der II. Div. in Delsberg, 4. Brigade in Laufen, 5. Brigade in

Delsberg, 6. Brigade in Courrendelin. Feldpostmeister: Fourier Gaille Charles, Postkommis Le Locle. Feldpost-Standort im Div.hauptquartier in Delsberg sowie eine Brigade-FP in Laufen.

  • 1870 01.08. - 27.08. VI. Division, Divisions-FP-Amt (Stab u. Spezialtruppen)

Feldpostmeister: Schützen-Hptm. Felber Josef, Chef des Briefexpeditionsbureau Luzern. Feldpost am Standort der der Truppen im Divisionshauptquartier in Balsthal.

  • 1870 31.07.-17.08. 16. Brigade, Feldpost-Amt (VI. Division). Feldpostexpedient: J.-Korp. Merz Robert, Postbeamter Menziken, ab 18.08. FP. II. Div. Feldpost am Standort der Truppen in Solothurn.
  • 1870 25.07.-26.08. 17. Brigade, Feldpost-Amt (VI. Division). Feldpostexpedient: Wm. Frey Gustav-Adolf, Postkommis in La Chaux-de-Fonds. Feldpost am Standort der Truppen in Mümliswil.
  • 1870 25.07. - 27.08. 18. Brigade, Feldpost-Amt (VI. Division). Standort der Truppen in Aarwangen. Feldpostexpedient: Art.-Wm. Hagmann Alexander, Postkommis St. Gallen. Standort der Feldpost in Langenthal.
  • 1870 29.07. - 19.08. VII. Division, Divisions-FP-Amt (Spezialtruppen). Standort des Divisions-Stab und Spezialtruppen in Rheinfelden. Feldpostmeister: Unterleutnant Wild Ignaz, Postverwalter Wil (SG). Feldpost-Standort im Divisionshauptquartier in Rheinfelden.
Paris Deutsch-Franz. Krieg
Feldpost.
.
.
Delemont 4.8.1870 Service Militair, Batallion No 50 Lausanne
Muttenz 3.8.1870, Batallion Nr. 45 nach Gemeinderatspräsident Räfer in Härkingen Ct. Bern
Militärsache vom Batallion Nr. 52 / St Gallen, an eine Dame im Kanton St Gallen..
Service Militaire aus La Chaux Fonds nach Avanches Ct. Vaud.
Eidgenössische Militärschule.
.
.

Feldpost Ausland > verkauft

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Feldpost.
Erster Tag der Feldpost BR Verfügung.
.
.
.
.
.

Grenzbesetzung Feldpost

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Grenzbesetzung Feldpost.
.
.
.
.
.
.

Feldpost Korrespondenz Karten

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Feldpost Korrespondenz Karten.
Verrieres 8.2.1871 nach Lyon.
nach Marseille.
nach Paris.
.
.
.

Geldanweisungen

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Geldanweisungen.
.
.
.
.
.
.

Internierten Post aus dem Ausland

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Aus dem Ausland.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Kriegsumleitung mit Tarifänderungen

Paris Deutsch-Franz. Krieg
Kriegsumleitung mit Tarifänderungen, für 19 Tage vom 1-19. August 1870 möglich.
.
.
.
.
.
.

Einzelnachweise

  • Wikipedia Deutsch Französischer Krieg [2]
  • Die Postbeförderung im Krieg
  • Der Briefpostverkehr Schweiz-Ausland 1459–1907 ·, Reinach 1995, Richard Schäfer·
  • Arbeitsgemeinschaft Schweiz [3] Nr. 72 Artikel von Roberto Lopez.
  • 1870-1871 Franco-Prussian War Siege Mail (Philex99 Grand Prix) / Steve Walske [4]
  • The Metz Balloon Posts: 5.September to 3.October 1870 / Steve Walske [5]
  • 1870 Boules de Moulins Mail to Besieged Paris / Steve Walske [6]
  • Military postal history of the Franco-Prussian War 1870-1871 / Steve Walske [7]
  • French Military Forces in Rome 1849-1870 / Steve Walske [8]