Spanien: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 11. Februar 2019, 20:49 Uhr

Spanien

Frankaturen nach Spanien
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St Gallen 1835 nach Cadiz Spanien.
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Strubel

Frankierungen bis Spanien waren erst ab 1859 möglich, daher sind Briefe vor dieser Zeit nur als Unfrankiert möglich gewesen. Eine Frankierung nach Spanien war gemäss Vertrag von 1851 nicht vorgesehen und die darauf angebrachte Frankatur wurde in Spanien nicht angerechnet. Briefe im ersten Gewicht (bis 7.5 Gramm) wurden mit 4 Reales (1 Fr) taxiert. Der Empfänger zahlte immer den vollen Preis wie für einen unfrankierten Brief. Die bis heute bekannten frühesten frankierten Briefe nach Spanien sind alle teilfrankiert und wurden über Frankreich gesendet. Ein Nachschlagen in den Tarifbüchern, bestätigt, dass es die Möglichkeit gab, Briefe bis an die Franz-Spanische Grenze zu frankieren. 1859 wurden fürdiese Dienstleistung 55 Rp. pro 7.5 Gramm für Briefe und 10 Rp für Drucksachen und Muster zu 40 Gramm, an Porto gefordert. In Spanien wurde aber der Brief dennoch mit der vollen Taxe zu 4 Reales pro angefangene 7.5 Gramm Gewicht belegt. Die kann nur bedeuten, dass Frankreich die Briefe nach Spanien in unfarnkiertem Zusatand nicht beförderte. Dieser Umstand ist leider bisher nicht belegbar und meine Aussage ist reine Spekulation, allerding ist diese Spekulation eine Konsequenz aus den Auswertungen der verfügbaren Daten. Kommt hinzu, dass ein Unfrankierter Brief über Frankreich geleitet (mit Schweiz-Franz. Grenzübergangsstempel), aus dieser Zeit bisher nicht bekannt ist. Weiter zeigt der Umstand, dass die Spanische Post den gemäss dem Vertrag mit der Schweiz von 1851 einzuhaltenden Richtlinien für Muster ohne Wert, nicht nachkam. Der Vertrag forderte diese wie Briefe zu behandeln, der Strubel Beleg Nr 2, ist ein solches Muster im doppelten Gewicht, was gemäss Tarif 40 bis max. 80 Gramm ist. Doch in Spanien wure das Muster für die zweite Gewichtsstufe mit 8 Reales Taxiert. Hätte aber 48 und mehr sein sollen, da der Brief mit über 40 Gramm, massiv übergewichtig gewesen waere. Diese Reales Tax-Stempel sind in den Abstufungen 4,8,16 und 64 Reales bekannt. In den Anfängen muss der Taxstempel aus zwei Stücken bestanden haben und der Stempel wurde in blau aufgesetzt. (Aus der Schweiz bisher nicht bekannt, aber aus HamburgHamburg-Madrid-Lisboa und weitere Auslaendische Frankaturen nach Spanien ist mindestens ein Brief bekannt.

Strubel Frankaturen
Spanien
1855 geschlossen nach Spanien, gemäss Vertrag Schweiz Spanien von 1851.
Seltener Brief von 1858 aus Bündnerland (sehr selten) nach Spanien.
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Frankaturen 2x55 Rp vom Sa. 11.Juni 1859 frankiert bis Franz. Spanische Grenze auf dem Landweg nach Barceloa. Ankunft Sa. 18.Juni 1859. Gemäss Tarif vom 10. Juni 1859.
Herisau 6.2.1862 "UNIKAT" Muster ohne Wert nach Spanien, als Teilfrankatur ab 40-80Gramm (2. Gewicht), bis zur Spanisch Franz. Grenze (Tarif 10.6.1859 und Dez.1882 BaslerTarif).
GENEVE 6 AVRIL 63. gemäss kleiner Brieftarif von 1862 waren 80 Rp Porto für frankierte Briefe nach Spanien vorgesehen. Der Brief muss daher unfarnkiert gelaufen sein und kostete den Empfänger in Spanien 4 Reales.
Strubel Frankatur 2x10RP blau + 2x40Rp grün, als 1 Franken.
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Sitzende Helvetia nach Spanien

Frankaturen nach Spanien
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Fragwürdige Belege

Frankaturen nach Spanien
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20.10.1868 Chaux de Fonds.
18.8.1868 Chaux de Fonds.
5.3.1868 Sumiswald.
12.2.1868 Sumiswald; Uebergewichtiger Brief in der 3. Gewichtsklasse (Stempel 3 in schwarz) aber nur bis zur zweiten bezahlt wurde in Spanien Taxiert mit 8 Reales,.
12.2.1868 Sumiswald; Taxe mit 10 Centavos Marke und fragwürdigen Estrangero Barcelona Stempel..... Der 1/2 gehört auch nicht auf den Brief.

Kreuz und Wertziffer / Stehende Helvetia nach Spanien

Frankaturen nach Spanien
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25er Tübli als Muster ohne Wert / Geschäftspapiere nach Barcelona..
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