Kreuz Wertziffer / Stehende Helvetia 1882-1907

0  0
Author: Joe Huwiler
Category: Ausstellungssammlung
Language:  
Publication year: 2022
Page count: 180
Cover: Hardcover
Number of copies: 50
Publishing house: Self-published
ISBN: 

Ziffermarken / Stehende Helvetia

1882 — 1907 

Einführung

Ende 1870 stieg der Bedarf an Francomarken durch die Industrialisierung stark an. Der Zeit- und Kostenaufwand für die Produktion des Prägedruckes der Sitzenden Helvetia genügte diesen Anforderungen nicht mehr, auch war die Zeit gekommen für ein neues Markenbild. 1879 bis 1881 wurden mehrere neue Markenentwürfe ausgearbeitet sowie auch rationellere Druckverfahren. Die Entwürfe für die neuen Kreuz- und Wertziffermarken wurden am 1. Juni 1880 in ihren Dimensionen, Taxstufen und Farben festgelegt und der Graveur E. Burger in Bern fertigte bis am 26.August 1880 die Originalstempel dazu. Den Auftrag zur Herstellung der Stehenden Helvetia erhielt Ende Dezember 1880 die Fa. Müllhaupt und Sohn in Bern. Das Bild dazu wurde aus den sich seit 1874 / 75 weitgehend übereinstimmenden Darstellung der Stehenden Helvetia und sich heute noch im Umlauf befindenden Münzen der 1/2 bis 2 Fr. übernommen. Der Entwurf dieser Figur stammte vom Berner Zeichnungslehrer und Maler Albert Walch 1816-1882 und geht ursprünglich auf die Pallas Athene zurück. Am 1. April 1882 erschienen die Neuausgaben der Kreuz- und Wertziffermarken im Buchdruck und die Stehende Helvetia im Tiefdruckverfahren. Während 26 Jahren wurden diese Ausgaben hergestellt und waren 42 Jahre frankaturgültig.

Ziel

Das Exponat dokumentiert die Ausgaben, welche während diesen 26 Jahren herausgegeben wurden in ungebrauchter und die ganze Vielfalt an Farbnuancen in gebrauchter Form. Die Entstehung dieser Ausgaben wird ergänzt durch Essais, Druck- und Farbproben. Herstellungsbedingt gehören die aus den Druckprozessen heraus entstandenen immer wiederkehrenden Abarten, Plattenfehler und Retuschen dazu. Stempeltypen erweitern das Exponat, welches abschließend mit besonderen Belegen die verschiedenen Beförderungsarten und die damit entstandenen Frankaturkombinationen aufzeigen.

Aufbau                                                                                                                                  Blatt

1. Ziffermarken

1.1 Einführung / Originalentwürfe / Druck- und Farbproben / Specimen                                         1-4

1.2 Farbnuancen W.P. Nr. 53-57 / Faserpapier Nr. 58A-65B, Form A (I) und B (II)                       5-18

2. Stehende Helvetia

2.1 Essais / Probedrucke / Ungezähnte Papier- und Farbproben / Specimen                                  19-26

2.2 Farbnuancen 66A - 100 B / Ziffermarken Wasserzeichen Kreuz Nr. 80-85                             27-66

3. Abarten / Stempeltypen

3.1 Die seltenen Zähnungen / Immer wiederkehrende Abarten / Plattenfehler / Retuschen             67-76

3.2 Druckhilfen / Einheiten / Werbeaufdrucke / Stempeltypen / Auslandagenturen                       77-93

4. Beförderungs- und Frankaturarten 

4.1 Portomarken / Geldverkehr / Drucksachen / Expressen /A 2 + B Tarif / Kombinationen        94-145

4.2 Formulare / 2-Länder Frankaturen / Nachtaxierungen / Unfall- und Zensurpost                   146-171

4.3 Ungewöhnliche oder entlegene Destinationen                                                                    172-180 
 

Literaturnachweise

Handbuch Stehende Helvetia, P. Guinand, G. Valko, M.Hertsch / Über die Frankaturen 1882-1907 G. Valko / Zumstein­Handbuch 1924 / Zumstein Spez. Kat 2000 / Formulare schweizer Bundespost, R. Fürbeth + R. Bäuml / Tarif- Handbuch und Verordnungen der Schweiz, Inland+Ausland, bearbeitet von R. Fürbeth / Zumstein, Ganzsachen Schweiz 2000 Zumstein, Schweizer Hotelpost / Bahn und Post 1848-2004, R. Stutz / Zack Band 1+2 / CH- Perfin, M. Baer / Abstemplungen auf Schweizer Marken, H. Emmenegger I Schweizer Briefmarkenzeitung / Eidgenössische Fahrpost, E. Rüegg I Stehende Helvetia 1881-1908, A. Herms und K. Loertscher / Philaworld R. Kuhlmann / Frankaturarten- Lexikon 2020, G. Balimann.

 

Die mit National mit Grossgold prämierte Ausstellungssammlung